“Hairtalk” – Bißchen mehr gefällig?

Hairtalk

Wenn die 4 vorne steht, was das Alter anbetrifft, kann es auf dem Kopf schonmal ein bisschen dünn werden. Das ist zumindest meine Erfahrung. Im Klartext: das Haarwachstum ist an allen erdenklichen Körperstellen übermotiviert, nur nicht da, wo man es sich wünschen würde. Und: auf die, die noch da sind, ist auch kein Verlass mehr. Das weiche Welpenfell, was jeden zum frohlocken bringt, funktioniert dann eben wirklich nur bei kleinen Hunden.

Ich war die, die sich als Teenager den Haarschopf hat ausdünnen lassen, weil ich mit soviel Haaren nicht umgehen konnte. Vielleicht ist es eine Rache des Universums – heute tendiere ich dazu den Dingern Namen zu geben, sobald ich ein Neues entdecke. Nein, ich habe keine Glatze auf dem Kopf, aber noch möchte ich eben der Ü-40-Kurzhaarfrise keine Chance geben. Diverse Mittelchen wie Regaine für Frauen und Plantur41, 42 oder 43 sind bei mir ganz schnell wieder aus dem Badezimmer geflogen. Niemand, der nicht natürlich glatte Haare hat, möchte sich morgens irgendein nasses Tonic auf die Kopfhaut schütten! Denn dann ist die naturweiche Welle, die inzwischen die Krause von früher abgelöst hat, am Start, und das letzte bisschen Volumen dahin.

Es gibt also Nahrungsergänzungsmittel, Volumenschampoo, Volumensprays ….UND es gibt Hairtalk.

Hairtalk ist eine Haarverdichtungsmethode, die unglaublich unkompliziert ist, kaum spürbar, das eigene Haar nicht kaputt macht und noch dazu auch erschwinglich ist für Mädels, die nicht das Portemonnaie einer Fußballermieze vorweisen können. Ich gebe zu, auch ich habe schon öfter neidvoll der ein oder anderen Mähne hinterhergeschaut und auch schonmal meinen Friseur nach Extensions ausgefragt. Diese haben aber für mich nie wirklich eine Rolle gespielt, und zwar nicht nur der Kosten wegen. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, meinen Kopf mit diesen sogenannten “Bondings” zu besiedeln. Ich fasse gerne in meine Haare, knote sie mir auch gerne zusammen, und möchte nicht auf irgendwelche Kopfbedeckungen angewiesen sein beim Sport, weil sonst Sollbruchstellen meiner Pseudo-Haarpracht zum Vorschein kommen. Eine liebe Bekannte, die zufällig DEN Friseur Laden in der Düsseldorfer Innenstadt hat, brachte mich dann zu der für mich ultimativen Zwischenlösung: HAIRTALK

Mensch, Du hast aber tolle dicke Haare?! - Danke! Kannste kaufen!

Mädels, wenn es ein bisschen mehr sein darf, so kann ich Euch diese Methode nur wärmstens ans Herz legen. Die Strähnen werden mit einem Kleber befestigt, der ohne Probleme jedes Styling, Föhnen, Waschen, Schwimmen usw. übersteht und mit ein bisschen Alkohol wieder abgelöst wird. Eure Haare leiden im Gegensatz zu den sogar teuersten Extensions überhaupt nicht. In etwa 6 Wochen müsst ihr die Dinger wieder hochsetzen lassen. Der Hersteller empfiehlt nur einmal, zwei mal geht aber locker auch. Das wunderbare an der Sache ist: schon ganz wenig macht sehr viel aus. Die Strähnen gibt es in unterschiedlichen Längen. Kosten variieren natürlich je nach Friseur – eine Strähne gibt es ab circa 18 Euro. Und wenn ihr nur eine Verdichtung braucht, ist mit zum Beispiel nur 4 Strähnen schon eine Menge erreicht (siehe Foto).

Welcher Friseur bei Euch vor Ort Hairtalk kann, könnt ihr hier nachschauen.
Und wer wissen will, wo ich meine Pracht machen lasse: Ich gehe zu Damon Ramezani in der Altstadt Lounge in Düsseldorf. Solltet ihr ihn sehen, bestellt mal einen schönen Gruß von der Käthe 😉

 

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